Dienstag, 20. Februar 2018

7: FAQ - Häufig gestellte Fragen

Kinderuhren mit Abhörfunktion halten Einzug in die Klassenzimmer. Wie ist dies strafrechtlich, datenschutzrechtlich, telekommunikationsrechtlich und schulrechtlich zu beurteilen?

Diese Frage ist Teil der FAQ "Häufig gestellte Fragen zum Bereich Schule"

Schulen haben sich an das ULD gewandt, weil immer mehr Schulkinder, insbesondere im Grundschulalter, eine Uhr tragen, die jedoch Funktionalitäten einer Smartwatch haben. Einige dieser Smartwatches enthalten eine Mithörfunktion: Damit können jederzeit aus der Ferne über das Internet das in der unmittelbaren Umgebung gesprochene Wort und sonstige Umgebungsgeräusche mitgehört werden.

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Dienstag, 6. Dezember 2016

Wearables: Wächter über den Körper

Fitness-Armbänder und Smart Watches sind im Kommen und erfassen inzwischen nicht nur die Schritte des Trägers, sondern auch sein Schlafverhalten und seinen Pulsschlag. Sogar Trinkbecher werden smart und erfassen neben der Flüssigkeitsaufnahme des Nutzers auch gleich Art und Kaloriengahalt der eingeneommen Getränke - penible Protokollierung auf dem Smartphone inklusive.

Will man seinen Lieben damit etwas Motivierendes für gesünderes Verhalten schenken, sollte man bei der Auswahl des richtigen Produkts auch bedenken, dass dabei teilweise hochsensible Daten erfasst werden. Derartige Gesundheitsdaten sind bewusst vom Gesetzgeber als besonders schützenswert angesehen worden. Bevorzugt werden sollten Produkte, die die ausschließliche Speicherung der Daten im Gerät selber bzw. ggf. noch in der App auf dem verbundenen Smartphone erlauben. Viele Systeme jedoch bieten optional oder sogar ausschließlich die Verarbeitung der Daten auf Rechnern des Anbieters oder sogar anderen Dienstleistern an. Schnell kann da die Übersicht verloren gehen, wer alles Zugriff auf das eigene Verhalten und die Gesundheitsdaten hat.

Eine Untersuchung der Datenschutzaufsichtsbehörden hat gezeigt, dass nicht nur teilweise gravierende technische Sicherheitsmängel bei Wearables bestehen, sondern auch unklare bzw. unzulässige Bestimmungen schnell den Spaß am gesunden Verhalten nehmen können.

Wer ein Wearbable geschenkt bekommt, sollte beim Einrichten darauf achten, dass das Gerät und die zugehörige App nur solche Zugriffsrechte erhalten, die für den Betrieb wirklich erforderlich sind. Zugriffe auf das Adressbuch oder die Kamera sollten dann ggf. abgelehnt werden. Und sofern man keine weiteren Online-Funktionen nutzen möchte, sollte man die Übermittlung der Daten in den Datenschutzeinstellungen abschalten.

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Montag, 5. Dezember 2016

2: Pressemitteilungen

Datenschutzaufsichtsbehörden prüften Wearables: Datenschutz-Mängel bei Fitness-Armbändern und Smart Watches

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein beteiligte sich an einer deutschlandweiten Prüfaktion und prüfte gemeinsam mit sechs weiteren Aufsichtsbehörden Wearables. Auf dem Prüfstand waren sowohl Fitness-Armbänder als auch Smart Watches mit Gesundheitsfunktionen. Außerdem wurden die Apps der Hersteller einer technischen Analyse unterzogen. Das Ergebnis war eindeutig: Kein Gerät erfüllt vollständig die datenschutzrechtlichen Anforderungen.

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