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Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
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Dies ist unser Webangebot mit Stand 27.10.2014. Neuere Artikel finden Sie auf der überarbeiten Webseite unter www.datenschutzzentrum.de.



Datenschutz und Medizin - Krankenhäuser



Aufgeführt ist das beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz vorhandene Material zu diesem Thema in chronologischer Reihenfolge. Dabei stehen die aktuellsten Beiträge an oberster Stelle. Um nach Stichworten zu suchen verwenden Sie bitte die Suchfunktion Ihres Browsers.

OH KIS - Orientierungshilfe Krankenhausinformationssysteme PDF

Die OH KIS enthält im Teil 1 eine Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Krankenhausinformationssytemen. Im Teil 2 erfolgt eine Darstellung der technischen Anforderungen an die Gestaltung und den Betrieb von Krankenhausinformatiossystemen.

Zur datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Einschaltung von externen Inkassounternehmen zur Eintreibung von Forderungen der Krankenhäuser aus Behandlungsverträgen (6. Juni 2007)

Derzeit sehen viele Krankenhäuser in der Auslagerung von Verwaltungstätigkeit eine Möglichkeit, ihre Effektivität und Effizienz zu steigern. Vor diesem Hintergrund sollen auch vermehrt Forderungen aus Behandlungsverträgen durch externe Inkassounternehmen eingetrieben werden. Der Artikel befasst sich mit der datenschutzrechtlichen Zulässigkeit dieses Vorgehens und kommt dabei zu dem Ergebnis, dass die Einschaltung von externen Inkassounternehmen zur Eintreibung von Forderungen aus ärztlicher Behandlung wegen der ärztlichen Schweigepflicht nur im Fall der Beauftragung von Rechtsanwaltsbüros zulässig ist.

IT im Krankenhaus: Datenschutzmanagement und Technikeinsatz - ein absolutes Muss

Beitrag von Thilo Weichert in W&S 5/2006, Seite 44-45, Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg - www.ws-huethig.de

"Verantwortung im Krankenhaus" – Alles im Griff oder Überblick verloren?

Beitrag von Torsten Koop zur Herbsttagung der Ärztekammer Schleswig-Holstein am 21. September 2005.

Datenschutz im Krankenhaus

Beitrag von Dr. Thilo Weichert, Leiter des ULD, zur Herbsttagung der Ärztekammer Schleswig-Holstein am 30. September 2004 in Bad Segeberg. Die Tagung steht unter dem Titel "Krankenhaus im Wandel - Wer sich bewegt, gestaltet Chancen"

Datenschutz-Checkliste für Krankenhäuser

Diese Checkliste soll einen Überblick über wesentliche Problemfelder des Patientendatenschutzes im Krankenhaus verschaffen. Anhand der Fragen der Checkliste können Krankenhäuser überprüfen, ob die notwendigen Maßnahmen zum Schutz des Patientengeheimnisses im Krankenhaus beachtet werden bzw. ermitteln, an welchen Stellen noch Nachbesserungsbedarf besteht.

Patientendatenschutz im Krankenhaus

Im Krankenhaus werden große Mengen Patientendaten im großen Umfang verarbeitet. Dadurch, dass ein Krankenhaus ein in starkem Maße arbeitsteiliger Betrieb ist, müssen viele Mitarbeiter Informationen über den Patienten erhalten, um diesen bestmöglich medizinisch versorgen zu können. Schon bei der Untersuchung und dann bei der Therapie, der Pflege und der Nachsorge wird die Behandlung durch elektronische Datenverarbeitung (EDV) unterstützt. Das Massengeschäft der Verwaltung der Patientendaten von der Aufnahme bis zur Abrechnung der Kosten ist ohne EDV gar nicht mehr denkbar. Bei der Verarbeitung von sensiblen Patientendaten durch eine Vielzahl von Personen ist besondere Sorgfalt nötig. Das vorliegende Papier beschreibt ausführlich die Kapitel: Rechtsgrundlagen, Verantwortung für den Patientendatenschutz, Datenerhebung, -speicherung und -nutzung, Datenübermittlung, Datenlöschung, Organisation der Datenverarbeitung in einzelnen Bereichen des Krankenhauses, Datenverarbeitung in der Krankenhausverwaltung, elektronische Datenverarbeitung, Datenverarbeitung im Auftrag, Datenschutzmanagement, Nutzung von Patientendaten für Forschungszecke, Patientenrechte und Besonderheiten bei der Behandlung psychisch Kranker.

Weitergabe von Patientendaten über Unfallbetroffene durch Krankenhäuser an die Polizei (August 2003)

Zwischen Krankenhausärzten bzw. Krankenhausverwaltungen und der Polizei kommt es immer wieder zu Konflikten bzgl. der Frage, unter welchen Voraussetzungen Patienteninformationen über Beteiligte an Verkehrsunfällen an die Polizei offenbart werden dürfen oder gar müssen. Der Beitrag zeigt die M öglichkeiten der Information, aber auch deren Grenzen auf.

Vorschlag des ULD für eine Krankenhausarchivordnung (Mai 2003)

Der Vorschlag des Unabhängigen Landeszentrums für den Datenschutz (ULD) soll Krankenhäusern als Hilfe dienen, ihr konventionelles Krankenaktenarchiv datenschutzgerecht zu organisieren, indem klare Regelungen insbesondere zur Vertraulichkeit, zur Sicherheit, zur Revisionsfestigkeit und zur Verantwortlichkeit getroffen werden. Der Vorschlag muss an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden. An Kritik und Verbesserungsvorschlägen zu diesen Vorschlägen ist das ULD interessiert.

Datenschutzrechtliche und sicherheitstechnische Anforderungen an IT-Systeme im medizinischen Bereich (Mai 2003)

Das Manuskript beschreibt nach kurzer rechtlicher Einführung die Ziele und die Instrumente technisch-organisatorischer Maßnahmen zur Gewährleistung der Datensicherheit bei medizinischen IT-Systemen im ambulanten wie im stationären Bereich. Dabei werden die Mittel zur Zielerreichung bzgl. der Authentizität und der Integrität, insbesondere aber der Vertraulichkeit beschrieben und wie diese beim Management der Daten, der Zugriffe, des Netzes sowie der Revision einzusetzen sind. Zu den Themen Systemadministration, Outsourcing, Standardsoftware, Vernetzung, Internet und mobile Kommunikation werden medizinspezifische Aussagen getroffen.

Externe Datenschutzbeauftragte und Patientengeheimnis (September 2002)

Dürfen öffentliche oder private Stellen, in denen Daten verarbeitet werden, die der beruflichen Schweigepflicht unterliegen, einen externen betrieblichen oder behördlichen Datenschutzbeauftragten bestellen? Mit dieser Frage wird das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz immer wieder konfrontiert. Insbesondere ambulante Arztpraxen, aber auch große öffentliche oder private Krankenhäuser würden gerne externe Datenschutzkompetenz für ihre Organisation nutzbar machen und sind unsicher, ob dem rechtliche Gründe entgegenstehen.

Patientendatenverabeitung im Auftrag (Juni 2002)

Ärzte und Krankenhäuser sind vielfach an der Auslagerung von solchen Tätigkeiten interessiert, die nicht direkt im Zusammenhang mit der Behandlung stehen (Mikroverfilmung, Archivierung, Aktenvernichtung, externe Schreibarbeiten, externe Abrechnung, Wartung der Praxisrechner, Laboruntersuchungen). Die Ausarbeitung des ULD beschreibt, unter welchen Voraussetzungen solche Auslagerungen statt finden dürfen, ohne dass gegen das Patientengeheimnis und gegen Datenschutzrecht verstoßen wird.

Das Patientengeheimnis in Krankenhausinformationssystemen

Kliniken, die den Schritt der Automatisierung noch vor sich haben, können Fehler vermeiden, die anderenorts bereits gemacht worden sind. Denn Krankenhausinformationssysteme werden häufig als mangelhaft und ineffizient bezeichnet. Der Text beschreibt Gesichtspunkte, dem Anspruch und der Verpflichtung zur Wahrung des Patientengeheimnisses bei Krankenhausinformationssystemen gerecht zu werden.

Datenschutz im Krankenhaus 2000

Die gute alte Schweigepflicht droht angesichts der medizin- und informationstechnischen Entwicklung - gerade im Krankenhaus - unwiederbringlich verloren zu gehen. Dort, wo die Technik den Menschen als Arzt ablöst, müssen adäquate Kompensationen gefunden werden. Dies scheint weder den Medizinern, noch den Politikern, geschweige denn den Patienten bisher bewusst zu sein. Der Beitrag beleuchtet diesen Aspekt von verschiedenen Seiten.

Datenschutz bei der Überprüfung von Krankenhausabrechnungen durch Krankenkassen (September 1999)

An den Landesbeauftragten für den Datenschutz wird immer wieder die Frage herangetragen, in welchem Umfang die Krankenkassen und deren medizinischer Dienst das Recht haben, Zwecks Abrechnungskontrolle OP- und Entlassungsberichte mit sensiblen ärztlichen Daten anzufordern. An Hand von Fallbeispielen werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, auch bezüglich der formellen Anforderungen, dargestellt.

Sommerakademie 1997 "Computermedizin und Patientengeheimnis"




Wenn Sie Fragen und Anregungen zum Bereich "Datenschutz und Medizin" haben, setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung unter:

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Tel: 0431/988-1205/-1218/-1222, Fax: 0431/988-1223