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Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
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Dies ist unser Webangebot mit Stand 27.10.2014. Neuere Artikel finden Sie auf der überarbeiten Webseite unter www.datenschutzzentrum.de.



Datenschutz und Medizin - Technischer Datenschutz (Netze und Anonymität)



Aufgeführt ist das beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz vorhandene Material zu diesem Thema in chronologischer Reihenfolge. Dabei stehen die aktuellsten Beiträge an oberster Stelle. Um nach Stichworten zu suchen verwenden Sie bitte die Suchfunktion Ihres Browsers.

OH KIS - Orientierungshilfe Krankenhausinformationssysteme PDF

Die OH KIS enthält im Teil 1 eine Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von Krankenhausinformationssytemen. Im Teil 2 erfolgt eine Darstellung der technischen Anforderungen an die Gestaltung und den Betrieb von Krankenhausinformatiossystemen.

Empfehlungen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis (09. Mai 2008)

Die Bundesärztekammer nimmt zur "Schweigepflicht als eine der ältesten Ausprägungen des Datzenschutzes" Stellung, insbesondere zur ärztlichen Dokumentation und Kommunikation, zur Abrechnung und zur Verarbeitung von medizinischen Texten.

Folgende Grundsätze sind zu wahren:

Besonders hilfreich ist die umfangreiche Technische Anlage zu den Empfehlungen. Sie liefert konkrete technische Lösungen u.a. beim Anschluss von Praxisrechnern an das Internet, bei der Fernwartung und bei der elektronische Dokumentation und Archivierung. Die Technische Anlage findet sich nur in der PDF-Version des Dokuments ab Seite 6.

Datenschutzrechtliche und sicherheitstechnische Anforderungen an IT-Systeme im medizinischen Bereich (Mai 2003)

Das Manuskript beschreibt nach kurzer rechtlicher Einführung die Ziele und die Instrumente technisch-organisatorischer Maßnahmen zur Gewährleistung der Datensicherheit bei medizinischen IT-Systemen im ambulanten wie im stationären Bereich. Dabei werden die Mittel zur Zielerreichung bzgl. der Authentizität und der Integrität, insbesondere aber der Vertraulichkeit beschrieben und wie diese beim Management der Daten, der Zugriffe, des Netzes sowie der Revision einzusetzen sind. Zu den Themen Systemadministration, Outsourcing, Standardsoftware, Vernetzung, Internet und mobile Kommunikation werden medizinspezifische Aussagen getroffen.

Datenschutz und Datensicherheit in Gesundheitsnetzwerken (15. Februar 2001)

Vortrag von Uwe Jürgens auf dem 12. Forum für Krankhaus-Software in der Fachhochschule Flensburg am 15. Februar 2001 stellt die standes- und die datenschutzrechlichen Grundlagen des ärztlichen Umgangs mit Patientendaten unter Berücksichtigung der Organisations- und Kooperationsformen im ambulanten wie im stationären Bereich dar. Schwerpunkt der Darstellung ist die Frage, inwieweit bei der elektronischen Datenverarbeitung gegenüber der konventionellen Praxis Besonderheiten beim Schutz des Patientengeheimnisses gelten. Dabei werden insbesondere auch die systemtechnischen und organistorischen Anforderungen an Gesundheitsnetzwerke abgeleitet und diskutiert.

Anonymität und Pseudonymität im Gesundheitsbereich (26. August 2002)

Der Beitrag zur Sommerakademie 2002 "Unser Recht auf Anonymität" beleuchtet folgende Aspekte: Wie steht es mit dem Menschen als Konsumenten von Gesundheitsdienstleistungen? Gibt es auch ein Recht auf Anonymität im Gesundheitswesen? Das Gesundheitswesen unterscheidet sich nicht generell von sonstigen Wirtschaftsbereichen, die auch einer gewaltigen technischen Informatisierung ausgesetzt sind. Doch kulminieren dort in besonderem Maße die persönlichkeitsrechtlichen Risiken einerseits und stehen auf der anderen Seite der Verwirklichung der Anonymität die größten Hindernisse entgegen. Mit der Anonymisierung von medizinischen Daten werden diese für die individuelle Behandlung absolut unbrauchbar; weil es, z.B. bei einer Notfallbehandlung, gerade auf u.U. kleine medizinische individuelle Details ankommt. Der Gesundheitsbereich ist damit der geradezu klassische Testfall eines informationsrechtlichen Anspruchs auf Anonymität.

AN.ON - ein neues Projekt unterstützt das Recht auf Anonymität (16. Februar 2001)

Das Recht auf Anonymität im Internet, das im Teledienstedatenschutzgesetz garantiert ist, muss endlich effektiv durchgesetzt werden. Bei AN.ON entsteht ein Anonymitätsdienst, dessen Basis viele unabhängige Netzknoten (sog. Mix-Proxies) sind, über die die Internet-Kommunikation verschlüsselt abläuft. Mit diesem System bleibt auch den Providern oder Lauschern auf den Leitungen verborgen, wer was im Internet macht. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Die Modellprojekte nehmen in der Konzeption des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein eine wichtige Rolle ein. Sie ermöglichen die Entwicklung von Technologien, bei denen der Datenschutz von Anfang an integriert ist. Auf diesem Wege ist es möglich, präventiven Datenschutz in Zusammenarbeit mit den Entwicklern und Herstellern zu betreiben.

"Ecstasy-Online" braucht datenschutzrechtliche Garantien (8. November 1999)

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz unterstützt die Drogenberatung und die Internet-Nutzer, die von der Ecstasy-Webseite http://www.xtc.mesh.de auf die Hinweise der Dienststelle zum Einsatz einer Verschlüsselung verwiesen werden. Zum Einsatz eines Systems zur vollständigen Anonymisierung für verschiedene Internet-Dienste erfolgen beim Landesbeauftragten für den Datenschutz in Schleswig-Holstein derzeit umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Zusammenarbeit mit der TU Dresden, gefördert durch die Landesinitiative Informationsgesellschaft Schleswig-Holstein.




Wenn Sie Fragen und Anregungen zum Bereich "Datenschutz und Medizin" haben, setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung unter:

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Holstenstr. 98, D-24103 Kiel
Tel: 0431/988-1205/-1218/-1222, Fax: 0431/988-1223