Ab dem 25.05.2018 hat sich die Rechtslage geändert. Diese Webseite enthält noch Verweise auf die bisherige Rechtslage. Sie wird fortlaufend aktualisiert.

EMPRI-DEVOPS - Privatshäre am Arbeitsplatz von Softwareentwicklern

Kurzbeschreibung

Projektlogo EMPRI-DEVOPS dargestellt als stilisiertes Auge in geschweiften KlammernMit der Digitalisierung der Arbeitswelt fallen zunehmend personenbezogene Daten an, die sich vom Arbeitgeber auswerten lassen. Das gilt auch und insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung, in dem die Digitalisierung bereits weit vorangeschritten ist. DevOps-Werkzeuge steigern einerseits die Effizienz der Prozesse, lassen jedoch zugleich Rückschlüsse auf Mitarbeiteraktivitäten und persönliches Verhalten bis hin zur Bewertung der Leistungsfähigkeit zu. Möglich ist dies über die Auswertung sogenannter Metadaten, also digitaler Spuren, die Beschäftigte bei ihrer Arbeit hinterlassen.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Konzepten zur Datenminimierung und deren Demonstration anhand von DevOps-Werkzeugen. Das Konsortum untersucht quelloffene und weit verbreitete Werkzeuge hinsichtlich anfallender sensibler Nutzerdaten und deren möglichen Auswertungen. Unter Einbeziehung von Vertretern aus Wirtschaft und Arbeitnehmervertretungen werden Interessen identifiziert und technische und rechtliche Mittel entwickelt, um einen angemessenen Ausgleich zu schaffen. Die Praxistauglichkeit der Mittel wird an ausgewählten quelloffenen Werkzeugen demonstiert und in Planspielen und Workshops evaluiert.

Das ULD berät die Projektpartner zu datenschutzrechtlichen Fragestellungen über den gesamten Projektzeitraum.

Projektblatt

Projektstart:

1. November 2018

Projektdauer:

36 Monate

Projektende:

31. Oktober 2021

Projektförderung:

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert EMPRI-DEVOPS im Rahmen der Bekanntmachung Privatheit und informationelle Selbstbestimmung in der digitalen Arbeitswelt.

Projektwebseite:

https://empri-devops.de/
Veranstaltungen: