ULD-SH
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein
Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz chleswig-Holstein
www.datenschutzzentrum.de/

Rote Karte für Internetschnüffler
DAS können Sie tun!

Sollte der Gesetzentwurf, den der Bundesrat bereits verabschiedet hat, in Kraft tereten, würden Kommunikationsdaten ohne Rücksicht auf deren Inhalt automatisch aufgezeichnet. Sie können jedoch ganz grundsätzlich dafür sorgen, dass Ihre persönlichen Daten nicht lesbar sind und nicht verwertet werden können. Nachfolgend stellen wir einige Tools vor, mit denen Sie sicher stellen können, dass Ihre Privatsphäre besser geschützt wird.

Die rechtlichen Grundlagen und Hintergründe des Gesetzesvorhabens finden Sie auf unserer Aktionsseite "Rote Karte für Interenetschnüffler".

Rote Karte für Interenetschnüffler

 

 


 

Surfen - aber unbeobachtet!

AN.ON - Anonymität Online

Um zu verhindern, dass Beobachter von außen erkennen können, welche Internetseiten Sie aufrufen, verwenden Sie den Java Anon Proxy - JAP. Diesen betreiben wir gemeinsam mit der TU-Dresden im Rahmen eines Projekts, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium. Nach Installation des Programms werden Ihre Seitenaufrufe nicht direkt zum Zielserver geschickt, sondern über eine Reihe von Zwischenstationen. Auf diese Weise ist nur zu erkennen, dass Sie Daten mit dem Anonymitätsdienst austauschen. Ob Sie in Wirklichkeit ein Online-Kaufhaus oder ein politisches Forum besucht haben, bleibt Ihre Privatsache.


 

E-Mails ohne Mitleser:

PGP

Um zu verhindern, dass fremde Ihre private E-Mail Korrespondenz mitlesen können, empfehlen wir die Verschlüsselung mit PGP oder GnuPG. Beide Programme sind kostenlos aus dem Internet zu beziehen und schützen Ihre persönlichen Nachricht zuverlässig. Wir haben Informationen und Downloadadressen auf unseren Infoseiten zur E-Mail Verschlüsselung zusammengetragen.


 

E-Mail - aber unbeobachtet:

Steganographie

Ein Verschlüsselungsverbot wird regelmäßig in die Diskussion gebracht - dabei wäre es vollkommen sinnlos. Es ist ohne großen Aufwand möglich, Nachrichten in ein Trägermedium einzubetten, zum Beispiel eine unverfängliche Bilddatei. Der Empfänger der Grafik kann die Nachricht wieder davon trennen und dann ggf. entschlüsseln. Ein Beobachter sieht nur, dass hier eine harmlose Abbildung verschickt wird. Von einer versteckten Nachricht bekommt er nichts mit. Die Technik, Nachrichten in andere Träger einzubetten, bezeichnet man als Steganographie. Auf dem Markt sind hierfür verschiedene Tools erhältlich, zum Teil sogar gratis. In unserer kurzen Einführung zur Steganographie finden Sie eine kurze Anleitung zum Einbetten von Texten in JPG-Grafiken.


 

Die genannten Beispiele zeigen, dass man den Schutz der Privatsphäre mit einfachen Mitteln realisieren kann. Die benötigten Tools haben wir für Sie zusammengestellt. Sie sind frei erhältlich und für den persönlichen Gebrauch gratis.

Lassen Sie sich Ihr Recht auf ungestörte Kommunikation nicht nehmen!

Weitere Infos finden Sie auf unseren Seiten zum Selbstdatenschutz unter
www.datenschutzzentrum.de/selbstdatenschutz/