Ab dem 25.05.2018 hat sich die Rechtslage geändert. Diese Webseite enthält noch Verweise auf die bisherige Rechtslage. Sie wird fortlaufend aktualisiert.
Freitag, 29. Juni 2012

7: FAQ - Häufig gestellte Fragen

In welcher Weise dürfen die Schulverwaltungsrechner mit dem Internet verbunden werden?

Gem. § 15 Abs. 5 SchulDSVO dürfen informationstechnische Geräte der Schulverwaltung nur über das Landesnetz Bildung (LanBSH) mit dem Internet verbunden werden. Dies bedeutet, dass informationstechnische Geräte (Einzelrechner oder Client-Server-Systeme), auf denen personenbezogene Daten der Schülerinnen, Schüler und Eltern (Betroffene) gespeichert sind, nicht über andere Methoden (z. B. Inanspruchnahme eines separaten Telekommunikationsdienstleisters) mit dem Internet verbunden werden dürfen.

Die informationstechnischen Geräte der Schulverwaltung dürfen auch nicht mit informationstechnichen Geräten verbunden werden, die pädagogischen Zwecken dienen (§ 15 Abs. 4 SchulDSVO). Die letztgenannte Vorschrift verlangt also eine physikalische Trennung der beiden Rechnerarchitekturen.

In welcher Weise die informationstechnischen Geräte der Schulverwaltung zu nutzen sind, und welche Regeln z. B. für die E-Mail-Kommunikation zu beachten sind, regelt eine Dienstanweisung des Bildungsministeriums. Für die Einhaltung dieser Vorschriften ist die Schulleiterin oder der Schulleiter verantwortlich (§ 3 Abs. 3 SchulDSVO).