Ab dem 25.05.2018 hat sich die Rechtslage geändert. Diese Webseite enthält noch Verweise auf die bisherige Rechtslage. Sie wird fortlaufend aktualisiert.
Freitag, 5. März 2010

7: FAQ - Häufig gestellte Fragen

Was ist zu beachten, wenn die Schule mit Sportvereinen zusammenarbeitet und in diesem Zusammenhang personenbezogene Daten übermittelt werden sollen?

Die Schule kooperiert bei außerunterrichtlichen schulischen Veranstaltungen oder der Begleitung außerschulischer Veranstaltungen häufiger mit Sportvereinen oder sportlichen Gemeinschaften. Wenn die Schule in diesem Zusammenhang personenbezogene Daten der Schülerinnen und Schüler übermittelt, weil dies für die Organisation der Veranstaltung erforderlich ist, muss die Schulleitung datenschutzrechtliche Vorgaben beachten.

Eine Übermittlung an die genannten Stellen stellt immer eine Datenübermittlung an private Stellen gem. § 30 Abs. 3 S. 2 SchulG dar, die der Einwilligung der Eltern oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler bedarf.

Oftmals veröffentlichen die Sportveranstalter die personenbezogenen Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrer Internetseite. Übermittelt also die Schule die Daten ihrer Schülerinnen und Schüler an den Veranstalter, trägt sie ggf. mittelbar dazu bei, dass diese Daten dann im Internet erscheinen und damit suchfähig werden. Eltern muss die Möglichkeit gegeben werden, zwar der Übermittlung der Daten ihrer Kinder an den Veranstalter zuzustimmen, aber eine Veröffentlichung auf dessen Internetseite zu verweigern.

Das Bildungsministerium und das ULD haben als Hilfestellung für die Schulleitungen eine Leitlinie und einen Einwilligungsvordruck entwickelt. Diese Unterlagen können Sie hier als zip-Datei herunterladen:

Schulsport.zip